Krankensalbung und Beistand in der Sterbestunde

Die Sakramente der Kirche begleiten uns in wesentlichen Lebenssituationen. Im Sakrament der Krankensalbung werden Hände und Stirn von Kranken mit Krankenöl gesalbt. So bitten wir Gott, dass Er Kraft und Heilung schenkt bzw. den Kranken in der schweren Zeit spürbar nahe ist.

Das Sakrament der Krankensalbung kann in schwerer Krankheit oder z.B. auch vor einer schweren Operation empfangen werden.
Wenn der Tod eines Menschen nahe ist, wird die Krankensalbung gespendet verbunden mit der Bitte, dass Gott alle Sünden verzeiht und die Gnade für einen guten Übergang ins neue, ewige Leben geschenkt wird. Nicht selten ist es möglich, auch nochmals das Beichtsakrament und die Kommunion zu empfangen als „Wegzehrung“ für diesen Weg ins neue Leben. Sterbende erfahren das oft als heilsam und tröstend. Deshalb ist es gut, wenn eine gemeinsame Feier am Krankenbett stattfinden kann, so lange der Sterbende noch bei Bewusstsein ist.

Wenn Sie das Sakrament der Krankensalbung wünschen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.
 

Anregungen, um im Gebet Kranke zu begleiten, finden Sie im katholischen Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ ab Nr. 602, Sterbegebete unter Nr. 608.
 

Gebete in der Sterbestunde

Für die Todesstunde empfehlen wir folgende Gebetstexte und Hilfen:

- Sterbesegen (in der Stunde des Todes)

- Gemeinschaftliches Gebet für eineN VerstorbeneN